Bergbrenner Max Ilringer bei der Wacholderernte

Wacholder - ein sagenhaftes Gehölz

Er ist ein Immergrün, und steht für immerwährendes Leben: Der Wacholder, in Bayern auch „Kranewitt“ genannt. Buschig, mit spitzen Nadeln übersäht und mit kleinen blau-schwarzen und grünen Beeren bestückt, säumt er die Täler alpiner Bergregionen. So auch im Berchtesgadener Land, beispielsweise im Ramsauer Klausbachtal.

Dort entdeckten vor über 300 Jahren schon die Vorfahren unserer Enzianbrennerei die kulinarischen Qualitäten des immergrünen Gehölzes: Durch ihre Bitterstoffe regen die Beeren die Verdauung an und sorgen dafür, dass einem das Essen besser bekommt. Bis zu 30 Prozent Zucker steckt in den Beeren, die botanisch „Zapfenschuppen“ genannt werden. Ideale Voraussetzungen also, um diese einmaischen und zu einem aromatischen Schnaps verarbeiten zu können.

Mit diesem Wissen ließ sich die Gastwirtfamilie Grassl im Jahr 1692 von den damals regierenden Berchtesgadener Fürstpröpsten das Recht erhielten, den Wacholder ernten und zu Schnaps brennen zu dürfen. Die Geburtsstunde des ältesten verbrieften Wacholderbrennrecht Bayerns!

Noch bis heute dürfen unsere Bergbrenner Wacholderbeeren aus dem Nationalpark Berchtesgaden entnehmen und verarbeiten. Sind die Beeren geerntet, geht es in den historischen Grassl-Brennhütten ans Destillieren. Gearbeitet wird nach streng geheimen Rezepturen, die bis in die Gegenwart überliefert wurden. In der handbefeuerten Kupferbrennblase brennen die Bergbrenner so edle Wacholderschnäpse, die durch das Hinzufügen von geheimen Kräutern, Wurzeln und Blüten – den Botanicals – zum beliebten und modernen Trendgetränk Gin werden. Der Grassl Bergbrenner-Gin oder der neue sixteen92 Bio Dry Gin sind dafür die besten Beispiele. Mit diesen Köstlichkeiten begeben sich Gin-Liebhaber auf die Spuren der bayerischen Wacholdertradition und tauchen in die geheimnisvolle Bergwelt ein – mit allen Sinnen…

 

Bildunterschrift:

Grassl-Bergbrenner Max Irlinger begutachtet die Wacholderbeeren in seiner Hand: Erst wenn sie blau-schwarz gefärbt sind, können sie zu Schnaps verarbeitet werden.

©Sebastian Gabriel

 

Victoria Reischl

Victoria Reischl

Marketing Enzianbrennerei Grassl

2 Antworten

  1. Gibts den Grassl Schnaps,auch in München,und wo da, bitte schreiben,gibts auch ahn Enzian,und wo in München,bitte schreiben.

  2. Lieber Herr Straub,
    in München ist unser Gebirgsenzian in den allermeisten Edeka-Märkten erhältlich.
    Um sicherzugehen, rufen Sie doch am besten vorher dort an.
    Viele Grüße von Ihrem Grassl Team

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